Flap Steak
Erscheinungsdatum
Das Flap Steak kommt aus der Dünnung, der Bauchpartie unterhalb des Rückens. Seine lange, offene Faser nimmt Röstaromen auf wie kaum ein anderer Zuschnitt und belohnt mit tiefem, fast schon wildem Rindergeschmack.
Die offene Struktur hält beim Fullblood Wagyu die geschmolzene Marmorierung wie ein Schwamm – jeder Bissen bleibt saftig, ohne schwer zu sein.
Wichtig ist nur der Schluss: sehr heiß und kurz grillen, kurz ruhen lassen und konsequent quer zur Faser in dünne Streifen schneiden. Dann ist der Cut ein Handschmeichler.
Kaufberatung: für wen ist das Flap Steak?
Das Flap Steak kommt aus der Dünnung und ist mit 8,99 € je 100 g eines der günstigeren Steaks – lange, offene Faser, die Röstaromen aufnimmt wie kaum ein anderer Zuschnitt. Wer kräftigen, fast wilden Rindergeschmack sucht und den Aufwand des Zerlegens am Tisch nicht scheut, ist hier richtig. Wer lieber gleich mundgerechte Streifen ohne Fasertricks will, greift eher zu Flank Steak oder Bavette – beide aus ähnlicher Region, aber etwas weniger grobfaserig. Die offene Struktur hält beim Fullblood Wagyu die geschmolzene Marmorierung wie ein Schwamm, jeder Bissen bleibt saftig, ohne schwer zu wirken.
Zubereitung in Kürze
Über Nacht im Kühlschrank auftauen. Wer pur brät: trocken tupfen und salzen, eine Marinade zieht in einer Stunde ein, länger braucht die offene Faser nicht. Heiß und kurz garen, 52–54 °C und keinen Grad mehr, sonst wird das Flap strohig – am Stück, nicht in Portionen zerlegt. Fünf Minuten ruhen, dann konsequent quer zur groben Faser in Streifen schneiden.
Portionen und Preis
Es gibt eine Größe: 800 g für 71,92 €. Bei 200 g pro Person reicht ein Stück für eine Runde von drei bis vier Personen, Reste schmecken am nächsten Tag kalt aufs Brot.
Welche Methode zu welchem Cut passt, steht im Guide: Wagyu zubereiten: die Methode je Cut.